7 Etappen, 22 Pässe, 917 km und 19553 Höhenmeter

Als am Samstag zum letzten Mal die Zieleinfahrt in Arco in der Nähe des Gardasees passiert wurde,
war klar: es wurden keine Bestzeiten gefahren oder um Platzierungen gekämpft, sondern die beiden Teams vom Bremer Radkurier waren einfach nur Glücklich die diesjährige Schwalbe TOUR  Transalp bewältigt zu haben. Und die hatte es in sich. Selten gab es schon am ersten Tag so viele Ausfälle, denn am zweiten Anstieg des Tages, dem Hahntennjoch mit einer Höhe von über 1800 Metern, mußten viele der 1300 Starter den hohen Temperaturen Tribut zollen. In der Spitze zeigte das Thermostat über 40 Grad und zwang viele Teilnehmer vom Rad um sich im Schatten zu erholen. So erging es leider auch Karo Starke die mit ihrer Partnerin Käthe Reichert in der Damerwertung fuhr. Starke vergaß das regelmäßige Trinken und konnte nur durch mehrere Erholungspausen und das gute Zureden ihrer Partnerin das Ziel in Imst erreichen. Für Iris und Michael Brinkmann lief es nicht viel besser: Michael Brinkmann zog sich einen leichten Hitzschlag mit Übelkeit und erbrechen zu und konnte den Rest des Tages das Bett nicht mehr verlassen. Somit gingen beide Bremer Teams mit einem leichten Handiacap in die nächsten Etappen, konnten aber Tag für Tag einige Plätze aufholen bis am vierten Tag für das Damenteam des Bremer Radkuriers ein weiterer Rückschlag kam.
Karo Starke hatte sich eine Magenverstimmung zugezogen und konnte an diesem Tag nicht starten. Dadurch bekam das Team eine Zeitstrafe von 11 Stunden, die sie in der Wertung von Platz Elf auf den vorletzten Platz zurückwarf. Trotz dieser misslichen Umstände ließen sich die Vier dieses tolle Event nicht verderben und genossen die Auffahrt über das 2750 Meter hohe Stilfzer Joch mit den sensationellen Ausblicken in die Gletscher, oder die Fahrt über den Passo Mortirolo ; ein Teilstück des Giros; um nach 7 harten Tagen überglücklich in Arco über den Zielstrich zu fahren. Am Ende landeten Michael und Iris Brinkmann mit einer Zeit von 38 Stunden und 58 Minuten auf Platz 39 in der Mixedwertung und Karo Starke mit Partnerin Käthe Reichert fuhren in 44 Stunden und 30 Minuten bei den Damen noch auf Platz 14.
Für Michael Brinkmann heißt es jetzt sich gut zu erholen, das in drei Wochen die Weltmeisterschaft der Fahrradkuriere in Warschau auf dem Programm steht 

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